Tja, man glaubt ja gar nicht, wieviel die Post am ganzen Mahnwesen so verdient!
"Die könnten sich alle diese Briefe sparen ... ich lese sie ja eh nicht ... ich weiss ja was drin steht ...
... die landen eh alle im Altpapier!" Das war bei mir früher auch so ...
Nachdem das ganze endlich "geregelt" ist, schaue ich mir die Schreiben auch mal an, im speziellen, weil bei meiner Regelung ja ich für die Ratenzahlung selbst verantwortlich bin.
Sollte ich mal eine vergessen oder in Verzug kommen, liegt es beim Gläubiger mich schriftlich darauf aufmerksam zu machen und eine 14 tägige Nachfrist zu setzen. Wenn ich dann die Quotenzahlung erledige, passt wieder alles, bis zum nächsten mal (in einem halben Jahr).
Wenn jedoch nichts passiert, kann der Gläubiger die gesamte noch ausständige Forderung (nicht nur in Höhe der Quote) sofort geltend machen.
Der hat so schnell einen Exekutionstitel das glaubt man kaum.
Wenn es soweit mal ist ... (Jetzt kommt die Milchkannengeschichte)
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Wir wohnen am Land auf einem Bauernhof und da wir statt einem Postkasten eine Milchkanne haben, kann es schon mal vorkommen, dass ein "Schreiben" verloren gehen kann.
Einer meiner speziellen "Freunde" schickte mir eine "Erinnerung" und ich hab sie nie bekommen. - Was ich nach einiger Zeit bekommen hab, war den "Titel" vom Bezirksgericht.
Toll, Pech gehabt ... Im Normalfall stimmt das auch! - Es wird die Gesamtforderung fällig.
Nach einigen Telefonaten war jedoch der Stromlieferant so entgegenkommend und erlaubte mir die Quotenzahlungen sofort zu begleichen - die Antragskosten für den Titel (Euro 50,-) musste zwar auch ich zahlen, aber das war es mir Wert im Vergleich zu den 700,- im Ernstfall.
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